Moral und Anstand
Unser Gasversorger - der rote mit den drei Buchstaben - hat bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Preise erhöht. Darüber wurde ich gestern durch ein Anschreiben informiert. Für eine Familie mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 25.000 Kwh steigt die Erdgasrechnung um 18,84 Euro brutto im Monat. Wir verbrauchen etwa 40.000 Kwh.
Mit dem gleichen Anschreiben wurde uns schriftlich versprochen, dass für unseren Gasversorger die Ölpreisbindung keine Einbahnstraße ist:
"Wenn sich die Ölpreise über einen längeren Zeitraum entspannen, werden wir unsere Erdgaspreise wieder senken. Darauf können Sie sich verlassen."
Ob die dieses ohnehin sehr vage gehaltene Versprechen angesichts dieser Meldung halten werden?
Mit dem gleichen Anschreiben wurde uns schriftlich versprochen, dass für unseren Gasversorger die Ölpreisbindung keine Einbahnstraße ist:
"Wenn sich die Ölpreise über einen längeren Zeitraum entspannen, werden wir unsere Erdgaspreise wieder senken. Darauf können Sie sich verlassen."
Ob die dieses ohnehin sehr vage gehaltene Versprechen angesichts dieser Meldung halten werden?








[ähm, ... mit heizung + warmwasseraufbereitung rechnet man für ein energetisch mittelprächtiges reihenhaus etwa 20.000 kwh als durchschnitt. und das ist schon sicher gerechnet. sind sie sich sicher, dass es keinen abzweig hinter dem zähler gibt?]
Und natürlich viel falsches Lüften.
Und die "durchschnittlichen 25.000 Kwh" stammen übrigens aus besagtem Anschreiben des Gasversorgers.
was aber neben allen "harten" kriterien auch sehr stark den verbrauch beeinflußt ist die eingestellte zimmertemperatur. ob man 20°C oder 23C° haben will ist eine frage von bis zu 20% mehr verbrauch. da erinnere ich mich immer gerne an einen satz meines allwissenden bauphysikers: "je geringer das temperaturgefälle von innen nach außen, desto geringer der exponentiell ansteigende wärmeverlust. so banal ist das energetisch."
Wir sollten mal miteinander reden - wie wäre es morgen früh um halb 6?
Immerhin hat der Vermieter kürzlich einen neuen Heizkessel spendiert. Das hat's im Bereich Warmwasserbereitung voll gebracht und den Verbrauch auf 25% reduziert. Seit wir die Heizung zusätzlich eingeschaltet haben, sieht das nicht mehr ganz so rosig aus. 70% Verbrauch im Vergleich zum Referenzmonat mit der alten Anlage. Mal sehen, wie sich das darstellt, wenn es so richtig kalt wird...