[ähm, ... mit heizung + warmwasseraufbereitung rechnet man für ein energetisch mittelprächtiges reihenhaus etwa 20.000 kwh als durchschnitt. und das ist schon sicher gerechnet. sind sie sich sicher, dass es keinen abzweig hinter dem zähler gibt?]
Zwar kein Schloß, aber eben auch kein energetisch mittelprächtiges Reihenhaus, sondern ein freistehendes Einfamilienhaus aus den 80ern mit Fußbodenheizung ohne Thermoverglasung und ungedämmten Dach.
Und natürlich viel falsches Lüften.
Und die "durchschnittlichen 25.000 Kwh" stammen übrigens aus besagtem Anschreiben des Gasversorgers.
puh. das ist schlichtweg viel zuviel. über die dachdämmung würde ich mal nachdenken, dass ist ein rechenexempel. was natürlich auch immer reinhaut wie nichts gutes ist ein alter kessel. bei wahrscheinlich 3.500 eur energiekosten auch ein rechenexempel.
was aber neben allen "harten" kriterien auch sehr stark den verbrauch beeinflußt ist die eingestellte zimmertemperatur. ob man 20°C oder 23C° haben will ist eine frage von bis zu 20% mehr verbrauch. da erinnere ich mich immer gerne an einen satz meines allwissenden bauphysikers: "je geringer das temperaturgefälle von innen nach außen, desto geringer der exponentiell ansteigende wärmeverlust. so banal ist das energetisch."
Was erwähnst Du eigentlich ständig das "falsche Lüften"? Mich kannste ja nicht meinen, ich lüfte ja nie. Zumindest nicht in den Räumen, wo geheizt wird.
Wir sollten mal miteinander reden - wie wäre es morgen früh um halb 6?
@timanfaya: Mit Investitionen tun wir uns schwer, weil wir die Hütte nur gemietet haben. Im Dachbereich müsste, um es richtig zu machen das komplette Gebälk überarbeitet werden, weil da noch 10er-Balken verwendet worden sind (Aussage des Maklers).
Immerhin hat der Vermieter kürzlich einen neuen Heizkessel spendiert. Das hat's im Bereich Warmwasserbereitung voll gebracht und den Verbrauch auf 25% reduziert. Seit wir die Heizung zusätzlich eingeschaltet haben, sieht das nicht mehr ganz so rosig aus. 70% Verbrauch im Vergleich zum Referenzmonat mit der alten Anlage. Mal sehen, wie sich das darstellt, wenn es so richtig kalt wird...
wenn man den dachboden nicht nutzt, kann man auch nur den boden dämmen das braucht etwa nur 2/3 der stehenden dachfläche (aber vorher einen fachmann fragen, da gibt es eine böse falle). wenn doch, gibt es auch einfache lösungen für 10er "balken", die zum ziel führen. wie gesagt, wenn man mal geschätzte 10% in EUR über ein paar jahre rechnet, dann hat man's ...
hmhhh ... das wären etwa 700 eur. die gehen schneller durch den kamin als man glaubt. (700,00 EUR / 0,08 ct/kwh = 8750 kwh). grob geschätzt würde ich sagen: in etwa 1,382 jahren. die annahme beruht allerdings auf unrealistischen annahme von konstanten energiepreisen ...
[ähm, ... mit heizung + warmwasseraufbereitung rechnet man für ein energetisch mittelprächtiges reihenhaus etwa 20.000 kwh als durchschnitt. und das ist schon sicher gerechnet. sind sie sich sicher, dass es keinen abzweig hinter dem zähler gibt?]
Und natürlich viel falsches Lüften.
Und die "durchschnittlichen 25.000 Kwh" stammen übrigens aus besagtem Anschreiben des Gasversorgers.
was aber neben allen "harten" kriterien auch sehr stark den verbrauch beeinflußt ist die eingestellte zimmertemperatur. ob man 20°C oder 23C° haben will ist eine frage von bis zu 20% mehr verbrauch. da erinnere ich mich immer gerne an einen satz meines allwissenden bauphysikers: "je geringer das temperaturgefälle von innen nach außen, desto geringer der exponentiell ansteigende wärmeverlust. so banal ist das energetisch."
Wir sollten mal miteinander reden - wie wäre es morgen früh um halb 6?
Immerhin hat der Vermieter kürzlich einen neuen Heizkessel spendiert. Das hat's im Bereich Warmwasserbereitung voll gebracht und den Verbrauch auf 25% reduziert. Seit wir die Heizung zusätzlich eingeschaltet haben, sieht das nicht mehr ganz so rosig aus. 70% Verbrauch im Vergleich zum Referenzmonat mit der alten Anlage. Mal sehen, wie sich das darstellt, wenn es so richtig kalt wird...