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    <title>planet pikas (... das ist nur die halbe wahrheit) : Rubrik:bahnfahren</title>
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    <description>... das ist nur die halbe wahrheit</description>
    <dc:publisher>pikas</dc:publisher>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-11T13:43:22Z</dc:date>
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    <title>planet pikas</title>
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    <title>Koffer</title>
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    <description>Ich stamme aus einer Zeit, als Koffer noch keine Räder unten dran hatten. Man musste sie - und jetzt halten Sie sich fest: am Griff tragen. Das war speziell für Bahnreisende nicht besonders bequem, aber irgendwie wollte man seine Klotten ja mit an den Zielort nehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab die heute noch vereinzelt an Bahnhöfen vor sich hin rostenden Gepäckwagen, und Senioren, Frauen und  andere schwächliche Personen fanden immer Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das anders. Koffer werden keinen überflüssigen Meter mehr getragen. Sobald die Leute auf den Zug steigen, bleiben sie stehen, setzen den Koffer auf, ziehen den Griff raus und rollen los: KLACK, TSCHUCKKK, RÖDDELRÖDDELRÖDDELRÖDDELRÖDDEL.... Bis zur Treppe. Griff wieder rein. TSCHUCKKK! Hektisches Umsehen, ob ein Aufzug oder wenigstens ein treppenbegleitendes Gepäckförderband in der Nähe ist. Umständliches &quot;Die-Treppe-herunterwuchten&quot;. Sich dabei halb auf die Schnauze legen. Unten wieder KLACK, TSCHUCKKK, RÖDDELRÖDDELRÖDDELRÖDDELRÖDDEL usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke manchmal, dass ein Großteil der Bahnverspätungen auf Leute zurückzuführen ist, die nicht bereit sind, ihre jämmerlichen 5-Kilo-Trolleys bis auf freies Gelände zu tragen.</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-19T08:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/5495184/">
    <title>Gute Laune im Regionalexpress</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/5495184/</link>
    <description>Die Lautsprecherstimme im Regionalexpress hatte heute einen Clown gefrühstückt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begrüßungsdurchsage endete mit &quot; ... und nun lächeln Sie mal und genießen Sie Ihre Fahrt in den Tag hinein!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Soest: &quot;Uhrenvergleich: 7 Uhr 27 und 2 Sekunden. Um 7 Uhr 35 sollten wir Soest erreichen. Sie haben dort Anschluss ....&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Hamm: &quot;In exakt 90 Sekunden erreichen wir Hamm in Westfalen ...&quot;</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-05T12:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/5326761/">
    <title>Hä?</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/5326761/</link>
    <description>Durchsage im Regionalexpress: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Da wir aus einer verspäteten Vorleistung in Hamm noch auf Anschlussreisende warten mussten, verzögert sich unsere Abfahrt um wenige Minuten.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hä? Verspätete Vorleistung? Wer sich als kundenfreundlicher Dienstleister profilieren will, sollte Amtsdeutsch meiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir mussten in Hamm noch auf Leute in einen verspäteten ICE warten. Deshalb fahren wir hier auch ein paar Minuten später ab. Wir kümmern uns darum, dass auch Sie ihre Anschlüsse bekommen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde doch viel schöner klingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich ja auch nicht leiden kann, sind diese Typen, die ihre Hände so mit den Handflächen nach hinten rumtragen. Hängende Schultern, leerer Blick, Handflächen nach hinten. Wie der Troll in diesem Harry-Potter-Film. Das muss doch nicht sein! Da kann man doch mal ein bisschen darauf achten, wenn man schon fett und tumb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war da noch heute wieder dieser Typ im Bus, der den ganzen Sommer über einen langen, schwarzen Ledermantel getragen hat. Heute - 4 Grad Celsius - im T-Shirt. Nonkonformismus olé.</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-17T10:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/5214935/">
    <title>Auf zu neuen Ufern</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/5214935/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/kid_keoma/2887250900/&quot; title=&quot;schneider2 von kid keoma bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3181/2887250900_5a2a88e516_m.jpg&quot; width=&quot;212&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;schneider2&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Einfach mal raus. Alles zurück-, und das Messer in der Sau stecken lassen. Das Ränzelein mit dem Nötigsten (Wäsche zum Wechseln, Vaseline, Antidepressiva) packen. Den Schatz bei der Hand nehmen und hinaus in die Ferne mit Butterbrot und Speck. Das essen wir so gerne, das nimmt uns keiner weg. Das Heimweh lassen wir zu Haus&apos;, in Spanien sieht es nicht nach Leben aus. So macht man das in unserer Landmannschaft - und immer ein pfeifendes Lied auf den Lippen. Spann&apos; den Wagen an, denn der Wind treibt Regen über&apos;s Land. Und abends am Lagerfeuer erzählen wir Geschichten und essen Stockbrot mit gegrillten Steinen. Und denke nicht an morgen, vergesse deine Sorgen.</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-25T08:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/5004162/">
    <title>Erstmal bequem machen</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/5004162/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/kid_keoma/2587159990/&quot; title=&quot;typ_in_zug von kid keoma bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3134/2587159990_2dedd4fc01_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;typ_in_zug&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Erst mal bequem machen. Ich bin ja hier quasi alleine - mal abgesehen von den gefühlten hundert von mir angewiderten Berufspendlern&lt;/i&gt;.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was geht nur in den Köpfen von Leuten vor, die morgens im Regionalexpress erstmal schön einen Viererplatz blockieren, die Schuhe ausziehen, Beine hochlegen und Fetzen von Industriebrötchen aus Rascheltüten zutzeln? Zu welchem Zeitpunkt ist deren Sozialisation ins Stocken geraten? Was ist da in der Kindheit schief gelaufen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch mal zur Erinnerung die &lt;a href=&quot;http://pikas.twoday.net/stories/3294449/&quot;&gt;Verhaltensregeln in Nahverkehrszügen&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T09:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/4488780/">
    <title>Durchsage</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/4488780/</link>
    <description>Heute morgen im Regionalexpress: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;... wir bitten, die Verzögerung zu entschuldigen und wünschen Ihnen &lt;i&gt;&lt;b&gt;trotz allem&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; einen schönen Tag.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgetragen von einer angenehm warmen, leicht rauchigen Altsopranstimme. 12 Minuten Verspätung. &quot;Trotz allem...&quot;.  Wegen solcher Momente liebe ich das Zugfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verzeihe ich sogar die skandalöse Tatsache, dass der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Hellweg-Express&quot;&gt;Rhein-Hellweg-Express&lt;/a&gt;, der zwischen Düsseldorf und Paderborn pendelt, deutlich spartanischer ausgestattet ist, als der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Haard-Express&quot;&gt;Rhein-Haard-Express&lt;/a&gt;, der zwischen Düsseldorf und Münster pendelt. Dieser hat nicht nur Klapptischchen an den Sitzlehnen, sondern auch noch ein Bordbistro, in dem sich der durstige Fahrgast mit überteuerten Getränken versorgen kann. Und das, obwohl die Strecke des Rhein-Hellweg-Express satte 42 Kilometer länger ist.</description>
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    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-28T08:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/4360634/">
    <title>Lokführerstreik</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/4360634/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2383/1598066143_9964e881d5_m.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Volkssport: An Streiktagen zum Bahnhof latschen und den Legionen von Kamerateams Meckereien über die doofen Lokführer ins Mikrofon quatschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, Streiks sind wie Naturkatastrophen. Die nimmt man hin! Und die werden vorher angekündigt! Wer nicht bereit ist, sich für Vierzehnhundert netto ohne bezahlte Überstunden 10 bis 12 Sunden am Tag ins Führerhaus einer Lokomotive zu stellen, soll mal bitteschön den Schnabel halten!</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T08:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/3294449/">
    <title>Wie ich mich morgens in Nahverkehrszügen verhalte</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/3294449/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/126/383501853_e70806608c.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gegebenem Anlass habe ich mir zu o.g. Thema Gedanken gemacht, und folgenden Verhaltenskodex erarbeitet, den ich hier zur Diskussion stellen möchte. 

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Ich setze mich auf einen freien Platz und packe zügig alle Sachen aus, mit denen ich mich während der Fahrt beschäftigen möchte.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich lese ein Buch oder eine Zeitschrift.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich lese KEINE raschelnden Tageszeitungen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich lese KEINE Lektüre, die großformatige Bilder von Lebedamen mit dicken Hupen enthält. &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Falls ich eine Zeitschrift lese, bemühe ich mich, die Seiten möglichst leise umzublättern.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Oder ich höre in moderater Lautstärke Musik über Kopfhörer.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Auf gar keinen Fall spreche ich dösende Einzelreisende an. (Ausnahme: Lebensbedrohliche Situationen. Lebensbedrohlich für den dösenden Einzelreisenden.)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich empfange keine SMSen, die sich durch alberne Klingeltöne ankündigen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich führe keine Telefonate.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich tippe nicht sinnentleert auf meinem Handy rum, wenn ich die Tastentöne nicht abgeschaltet habe.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Am besten schalte ich mein Handy aus und schiebe es mir in den Arsch. &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Falls ich abends vorher knoblauchhaltige Speisen gegessen habe, oder einen &lt;s&gt;beschissenen&lt;/s&gt; außergewöhnlichen Parfumgeschmack habe, oder innerhalb von zwei Stunden vor Antritt der Fahrt geraucht habe, halte ich mich während der Fahrt in dem Bereich zwischen zwei Waggons auf.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ebenso, wenn ich erkältet bin, oder aus anderen Gründen alle drei Minuten die Nase putzen muss.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich habe immer ein paar Rachenpastillen dabei, um unnötiges Räuspern oder Husten zu vermeiden.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wenn ich in Gruppen reise, suche ich einen Platz, der möglichst weit entfernt von dösenden Einzelreisenden ist.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich bespreche mit den Mitreisenden meiner Gruppe nur das Nötigste.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wenn sich Kinder in meiner Begleitung befinden, fordere ich sie auf, weder zu fentern, noch zu ramentern.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Notfalls setze ich sie an der nächsten Station aus.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wenn ich mit meinem Lebenspartner unterwegs bin, leiste ich während der Fahrt keinerlei Beziehungsarbeit.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wenn ich an der nächsten Station aussteigen muss, fange ich nicht schon ein viertel Stunde vorher mit Rumrödeln an. Ich stehe frühestens auf, wenn mein Zielbahnhof über Lautsprecher angekündigt wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description>
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    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-08T08:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/3222040/">
    <title>Rudi-Dutschke-Bahnhof</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/3222040/</link>
    <description>Könnte man nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem man den neuen Berliner Hauptbahnhof in &quot;Rudi-Dutschke-Bahnhof&quot; umbenennt?</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-23T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/3216393/">
    <title>Nach dem Aufstehen ...</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/3216393/</link>
    <description>... erstmal aus dem Fenster geschaut. Windstill. Die Bahn fährt ja neuerdings nicht mehr, wenn es windig ist - da muss man vorsichtig sein. Aber an dem ostwestfälischen Provinzbahnhof war heute wieder alles wie immer. Der Zug war sogar pünktlich im Rahmen der Toleranzen. Denn - so habe ich neulich im Radio gehört - weniger als zehn Minuten Verspätung gelten bei der Bahn noch als pünktlich. Das finde ich toll. Wenn man der Bahn etwas zugute halten kann, dann, dass sie eine Kultur der Unpünktlichkeit in der Gesellschaft etabliert hat.  Dafür bin ich dankbar, weil das mein Ansehen als Deutscher in der Welt verbessert. Wir Deutschen waren ja bisher in der Welt eher unbeliebt - nicht nur weil wir gelegentlich in Nachbarländer einmarschieren und früher ständig die Fußballweltmeisterschaft gewonnen haben, sondern weil wir immer so verdammt pünktlich und ordentlich waren. Okay, das mit dem Einmarschieren haben wir in den letzten Jahren gelassen (toi toi toi!), und das mit dem Nichtgewinnen der WM haben wir im letzten Jahr auch knapp geschafft. Aber nach allem, was man hört, wäre es der Welt lieber, wenn wir ein bisschen schmuddeliger und unpünktlicher würden. Wer öfter in Regionalbahnen fährt, weiß, dass die Bahn in diesen Punkten Pionierarbeit leistet. Wir begrüßen die Gäste unserer Hauptstadt in einem der beeindruckendsten Bahnhöfen unserer Zeit. Nicht umsonst wurden die geplanten 250 Mio Euro Baukosten um ein vierfaches überschritten. Und wenn wir nochmal eine viertel Milliarde reinbuttern, werden vielleicht sogar die Träger festgeschraubt.</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-22T08:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/2705158/">
    <title>Memo</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/2705158/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/83/249595943_12c4ee70be.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Abend am Bahnsteig meinem Ich von 1995 begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Blickkontakt, dann wieder jeder in sich abgetaucht. Zwei Alltagsnomaden am Gleis 4. Weniger als eine flüchtige Begegnung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitersuchen nach dem Schönen in der Hässlichkeit, dem Runden zwischen den Kanten, der Melodie in der Stille, dem Sinn in der Leere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch: Ankommen.</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-22T07:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/2182217/">
    <title>Mittwochnachmittag im Intercity</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/2182217/</link>
    <description>16:20 Uhr; Durchsage über Lautsprecher: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Meine Damundherrn als nationaler Unterstützer der FIFA-WM werden wir Sie mit freundlicher Unterstützung von T-mobile über den Halbzeitstand und das Endergebnis der Partie Spanien gegen die Ukraine informieren.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach: Nix! Ich war noch über eine Stunde in dem Zug, aber ein Fußballergebnis wurde mir nicht mitgeteilt. Stattdessen wurde ich über Anschlusszüge informiert, die aufgrund der achtminütigen Verspätung an diversen Stationen wohl schon auf und davon sein würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll das? Muss ich im Bistrowagen erst ein Bier trinken, um den Spielstand zu erfahren? Muss ich den &lt;strike&gt;Schaffner&lt;/strike&gt; &quot;Zugbegleiter&quot; fragen und ruft der dann mit freundlicher Unterstützung von T-mobile mit seinem Handy bei einem an, der das Spiel im Fernsehn sieht?</description>
    <dc:creator>pikas</dc:creator>
    <dc:subject>bahnfahren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 pikas</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-16T07:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pikas.twoday.net/stories/2135538/">
    <title>Stressfaktoren in Intercityzügen (7)</title>
    <link>http://pikas.twoday.net/stories/2135538/</link>
    <description>Ich danke dem Schöpfer für meine Geduld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld mit Mitmenschen, die beispielsweise keine fünf Meter Luftlinie von mir entfernt im Großraumwagen des IC 2155 sitzen, und genüßlich eins dieser mit Käse überbackenen Industriebrötchen von &lt;a href=&quot;http://www.kamps.de/index.php?id=11&quot;&gt;Kamps&lt;/a&gt; fressen. Nicht so, wie es normale Leute tun - also das Brötchen aus der Rascheltüte holen, in die Hand nehmen und davon abbeißen, sondern so, wie es schlecht sozialisierte Nervensägen machen: in zwanzigsekündlichen Abständen in die Rascheltüte reingreifen, unter größtmöglichen Geknister ein taubeneigroßes Stück aus dem Brötchen herauszutzeln und ins Maul stopfen. Und &lt;a href=&quot;http://www.mezzomix.de/&quot;&gt;Mädchenlimonade&lt;/a&gt; dazu saufen. Und dann nach jedem Schlucken mit aufgeblasenen Backen Bäuerchen-Luft ablassen. Und dabei &lt;a href=&quot;http://store.apple.com/Apple/WebObjects/germanstore.woa/6064040/wo/B73zd3LdroM12utVhzVioC1m4lp/1.PSLID?mco=226DCD1B&amp;nclm=iPodnano&quot;&gt;Mädchen-Ipod&lt;/a&gt; hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, du bist gemeint, Studentenbürschlein. Hast bestimmt auch so &apos;n metrosexuellen Klugscheißer-Blog und bist bestimmt auch in einer nichtschlagenden Verbindung, du mit deiner Gustav-Gans-Friese. In meiner Verwandschaft gibt es einige, die würden bei sowas mal einmal kräftig &lt;a href=&quot;http://capefeare.com/hulk.gif&quot;&gt;durchhulken&lt;/a&gt; und dann wäre Friede geblasen - ehrlich jetzt!</description>
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    <title>Soester Börde</title>
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    <title>Bombenalarm im Dortmunder Hauptbahnhof</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://img118.imageshack.us/img118/8220/brache0wc.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neinnein, nicht schon wieder die Moslems. Eine vergessene Fliegerbombe aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg war die Ursache, dass u.a. mein Zug nach Essen heute morgen weiträumig umgeleitet worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind wir durch Gegenden gekommen, die man normalerweise seinem Besuch nicht zeigen würde. Denn - wir wollen uns nichts vormachen - im Ruhrgebiet gibt es auch Stellen, die jetzt nicht so schön sind...</description>
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