gelebtes Nerdtum

Hurra - es gibt noch die alten IBM-Tastaturen!



Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten IBM-PC? Meiner war ein IBM PS/2 Model 40. Das beste daran war die Tastatur. Sie wog gefühlte 5 Kilo, die Tasten hatten einen deutlich fühlbaren Druckpunkt und gaben einen satten Sound von sich. Dieser Steinway unter den Computertastaturen vermittelte den Eindruck, als wäre er von Zwergen tief unter der Erde in wochenlanger, schweißtreibender Arbeit geschmiedet worden. Nie wieder gab es eine Tastatur von solcher Güte.

Und jetzt kommt der Hammer: Man kann sie immer noch neu kaufen: Customizer 102/103 Pearl White.

Inzwischen werden sie von Menschenhand (Unicomp) hergestellt. Mittlerweile gibt es sie auch mit USB-Schnittstelle, so dass man sie theoretisch auch an einem Apple Mac anschließen könnte. Aber wer will schon eine Männertastatur an einem Mädchencomputer haben.

Bei der Bestellung sollte man allerdings unbedingt darauf achten, dass man als Technology "Buckling Springs" wählt.

Mein Betriebssystem wird frech

petferret

Noch EIN so 'n Ding, doo!

...

Edit: Die Herzdame meint, ich solle den Witz erklären. Echt jetzt?

Von Dapper zu Efty

Dieses Dokument beschreibt einen Upgrade der Ubuntu-Linux-Version 6.06 LTS („Dapper Drake“) auf die Version 6.10 („Edgy Eft“) Als Testrechner dient der Rechner der Kinder. Die wissen gar nicht, dass in ihm ein Linux schlummert. Wenn sie ihn hochfahren, bootet ihr blödes Windows XP, mit dem der Rechner ausgeliefert wurde. Das Linux bootet nur, wenn ich im Bootmenü die zweite, von mir eingebaute Festplatte auswähle. Das geht bei neueren Boards ja mittlerweile während des Bootvorgangs temporär. Der Rechner ist eine handelsübliche AMD-Prozessor-Dose mit 512 MB RAM, 2,irgendwas-Ghz-Prozessor und Nvidia-6600-Grafikkarte. Nicht das Neueste, aber immer noch schnell genug.

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Von Dapper zu Efty

Dieses Dokument beschreibt einen Upgrade der Ubuntu-Linux-Version 6.06 LTS („Dapper Drake“) auf die Version 6.10 („Edgy Eft“) Als Testrechner dient der Rechner der Kinder. Die wissen gar nicht, dass in ihm ein Linux schlummert. Wenn sie ihn hochfahren, bootet ihr blödes Windows XP, mit dem der Rechner ausgeliefert wurde. Das Linux bootet nur, wenn ich im Bootmenü die zweite, von mir eingebaute Festplatte auswähle. Das geht bei neueren Boards ja mittlerweile während des Bootvorgangs temporär. Der Rechner ist eine handelsübliche AMD-Prozessor-Dose mit 512 MB RAM, 2,irgendwas-Ghz-Prozessor und Nvidia-6600-Grafikkarte. Nicht das Neueste, aber immer noch schnell genug.

Ich gehe nach dem Wiki Upgrade auf Edgy vor.

Zuerst sollte man ein Backup machen. Meine Meinung: „Wer sichert ist feige!“ Ist aber nur meine Meinung. Außerdem habe ich auf meinem Testrechner keinerlei wichtigen Daten gespeichert. Den brauche ich nur zu rein wissenschaftlichen Zwecken. Wenn der mir bei dem Upgrade abraucht, mache ich eine Neuinstallation. Wer auf seinem Rechner die Lösung für die Rettung der Menschheit gespeichert hat, sollte um Gottes Willen eine Sicherung davon machen.

Der Hinweis, dass man eine eventuell vorhandene 6.10er-DVD oder -CD einbinden kann, scheint mir recht nützlich, weil man damit sicherlich kostbare Downloadzeit sparen kann. Ich habe eine CD, weil diese bekanntlich auch als Live-CD funktioniert, mit deren Hilfe man schon mal ein wenig im neuen System schnuppern kann, wenn man den Rechner mit ihr bootet. Beim entsprechenden Test auf dem vorliegenden Rechner fuhr dieser allerdings nur mit einer Grafikauflösung von 800x600 hoch, weshalb ich ja mal echt auf das erste Booten nach dem Upgrade gespannt bin... Das Einbinden der CD klappt jedenfalls wie beschrieben.

Bevor es losgeht, lassen wir uns noch die Warnung „Ein Upgrade auf Edgy Eft wird auch offiziell nur für fortgeschrittene Nutzer mit besonderem Interesse an den neuen Features empfohlen.“ durch den Kopf gehen. Die Version 6.06 LTS ist die erste Ubuntu-Version, die über den recht langen Zeitraum von fünf Jahren supportet wird. („LTS“ ist die Abkürzung für „Long Time Support“). Der normale Versionsrhythmus von Ubuntu liegt bei etwa sechs Monaten. (In der Versionsnummer spiegelt die Zahl vor dem Punkt das Jahr wieder, die Zahl nach dem Punkt den Monat der Erscheinung.) Ubuntu 6.10 ist also das erste Release nach dem großen Wurf. 6.06 LTS wurde auf Herz und Nieren getestet, und kam deshalb auch erst zwei Monate verspätet heraus. Das Zeug ist so stabil, davon kann so manch anderes Betriebssystem inclusive umfangreichem Anwendungspaket nur träumen. Bei 6.10 wurde dieser Aufwand natürlich nicht betrieben. Die neuen Features sind ehrlich gesagt nicht der Rede wert. Was da innerhalb des Betriebssystem-Kernels herumgefrickelt wurde, interessiert außer ein paar Nerds wie mir eh keine Sau. Und anwendungsseitig ... okay, die neue Gnome-Version bietet ein paar lustige Gimmicks und der Mail-Client „Evolution“ ist jetzt Outlook noch ähnlicher, aber sonst... Nicht mal von The Gimp gibt’s die neueste Version dazu. Also, normalerweise sollte man sich das wirklich überlegen. Die ganze Downloadaktion, den Stress, wenn's nicht klappt...

Ach verdammt! Ich will einfach immer das Neueste haben!

Also geht’s jetzt los. Der Befehl sudo "update-manager -c" funktioniert so natürlich nicht, aber wenn man die Gänsefüßchen weglässt, klappt das:

sudo update-manager -c



Hier klicken wir auf „Aktualisieren“

Das ist der komfortable Update-Manager, den es bei Ubuntu seit Version 5.10 (glaubich) gibt. Vorher hatte man noch viel Getippe und fehleranfällige Editiererei in den Innereien des Systems an den Hacken.



Was diese Nachricht zu bedeuten hat, weiß ich auch nicht genau. Also ignoriere ich das einfach mal.



Und ab geht die Post!



Hier ist der Point-of-no-Return. Bis hier hin war noch Spaß; wenn man jetzt auf „Start Upgrade“ klickt, gibt es kein Halten mehr.



Wow! 1.098 Objekte!



Der Download ist durch, jetzt findet die eigentliche Installation der neuen Sourcen statt. Das mit dem Einbinden der CD hätte ich mir vermutlich sparen können. Ich habe das CD-ROM-Laufwerk nicht ein einziges Mal laufen gehört. Wer keine DSL-Anbindung (oder Besseres) hat, sollte sich die hier beschriebene Vorgehensweise übrigens zweimal überlegen. Die Download-Phase hat bei meinem System (DSL 1000) etwa 2 Stunden gedauert.

Auf die Zeitangaben sollte man übrigens nicht allzuviel Vertrauen setzen. Das obige Fenster hat mir fast eine halbe Stunde lang „Es verbleiben noch ungefähr 22 Minuten" angezeigt. Irgendwann (bei mir nach ca. 90 Minuten) ist dann auch die Installation abgeschlossen, und die Aufräumarbeiten können anfangen:





Dieses Fenster muss man nur beachten, sofern man in der Paketverwaltung die Universe-Quellen deaktiviert hat. In diesem Falle werden die angezeigten Programmpakete gelöscht, weil sie vom "reinen" Ubuntu nicht mehr unterstützt werden.

Bei Bestätigung startet das System durch. Ich persönlich musste noch in der menu.lst (Verzeichnis /boot/grub) den HD-Eintrag anpassen, damit der Bootloader den Kernel in meiner speziellen Konstellation an der richtigen Stelle sucht. Aber das brauchen sie sich nicht zu merken; das habe ich hir nur für mich persönlich zu Dokumentationszwecken vermerkt.

Tja, ich würde ja jetzt noch gerne über Probleme referieren, und vor allem darüber, wie ich sie dank der mir anhaftenden Brillianz gelöst habe, aber - Fehlanzeige. Das System kommt klaglos hoch, hat die korrekte Grafikauflösung, und weitere Nacharbeiten sind auch nicht mehr erforderlich.



Super!

Du

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aaaah, zu alexander o'neal...
aaaah, zu alexander o'neal fällt mir direkt so...
timanfaya - 11. Dez, 12:56
... und was der feine...
... und was der feine Herr Pikas sonst noch so in diesem...
pikas - 11. Dez, 12:27
hätte ich jetzt...
Hey, meint ihr nicht eher, das ne Art Turm, sprich...
Jonas (Gast) - 16. Nov, 09:43
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Um mal mit dem alten Fußball-Philosophen Franz...
pikas - 2. Nov, 20:53
das war ja mal verhältnismäßig...
das war ja mal verhältnismäßig einfach....
timanfaya - 2. Nov, 17:32
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Orinoko_jim (Gast) - 2. Nov, 14:16
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