wunder der technik

Schwangere Frauen und Rucksäcke

Kürzlich las ich auf Spiegel Online die Überschrift und die ersten Zeilen eines Artikels. Forscher hatten herausgefunden, warum schwangere Frauen nicht nach vorne kippen.

Ich musste nicht weiter lesen, denn ich kenne den Grund dafür schon lange: Frauen sind ähnlich clever konstruiert wie Männer.

Ich kippe ja schließlich auch nicht nach hinten, wenn ich meinen Rucksack aufsetze.

Finanzamt - ein missglücktes Behördenbashing

Heute wollte ich das Finanzamt verarschen. Das hat aber nicht geklappt. Und das kam so:

Gestern erhielt ich einen "Zahlungshinweis über Kraftfahrzeugsteuer". Da stand drauf, dass ich zum 24.6. die Steuer für meinen himmelblauen Mustang Convertible Toyota bezahlen soll. Ich erwarte aber auch noch eine Einkommensteuererstattung. Da kam mir der verwegene Gedanke, die beiden Beträge gegeneinander verrechnen zu lassen. Klingt verrückt, ich weiß. Das Finanzamt. Unterschiedliche Steuerarten. Verrechnen. Haha. Aber mein Energieversorger schafft es ja auch irgendwie, Strom und Wasser auf eine Rechnung zu bringen. Die Telekom hat gleichzeitig Telefon, Internet und Homeentertainment drauf. Aber nicht doch das Finanzamt, die letzte Bastion des Bürokratismus. Nee, keine Chance.

Dennoch habe habe mir gedacht: "Rufste mal da an, und fragst einfach mal ganz doof nach. Haste wenigstens was zu bloggen. Hatteste ja auch lange nicht mehr."

Was soll ich lange drumrum reden - DIE MACHEN DAS! Eine freundliche und kompetente Finanzbeamtin hat mir versprochen, das für mich zu regeln. Ich war von den Socken.

MC Winkel und Pussyfasching

mcw

Ollen MC macht ein Preisausschreiben und ich will den verdammten MP3-Player. Deshalb habe ich mich gestern mit Papier, fetten Buntstiften, Spucke, MC's Pressefoto als Vorlage und einem doppelten Espresso cappuccini an den Küchentisch gesetzt, die Nacht durchgearbeitet und obiges Bild geklöppelt.

Warum nicht, ist ja Karneval. Genauer gesagt: Pussifasching, wo die Frauen einmal im Jahr aus ihren Höhlen kriechen, und die Regentschaft in den Karnevalshochburgen übernehmen. Von mir aus - solange sie sich danach wieder unterordnen...

Ich bin ja nicht so der Karnevalsfreund. Nicht, dass ich was gegen Feiern hätte. Ich habe nur keinen Bock, bis Ostern kein Fleisch, kein Alkohol, kein Nikotin, keine Süßigkeiten, kein Fernsehen, kein Sex und so weiter. Da hört der Spaß auf!

Hunderüstung



Speziell Besitzer sogenannter Kick-And-Fly-Hunde wissen, dass eine gute Haustierrüstung heutzutage unumgänglich ist. Besonders formschöne und geschmackvolle Exemplare fertigen die Jungs von Organic Armor.

Da ist man doch gerne bereit, mal ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen (250$ - 300$). Meine Empfehlung: den günstigen Dollarkurs ausnutzen, solange Präsident Obama die amerikanische Wirtschaft noch nicht wieder auf Vordermann gebracht hat.

(via)

Plastikhandschuhe und Backwaren

In dem Backshop (früher sagte man "Bäckerei"), in dem ich morgens gelegentlich meine Laugenbrezel kaufe, tragen die Verkäuferinnen neuerdings so durchsichtige Plastikhandschuhe. Sie greifen die Brötchen damit, bedienen damit die Kasse und nehmen das Geld damit entgegen. Mein noch nicht ganz waches Hirn fragte sich, wozu das diene. Schutz der Hände vor allergieauslösenden Backtriebmitteln?

Jetzt beim Schreiben dieser Zeilen kommt mir die Erleuchtung. Hygienegründe. Die Verkäuferinnen brauchen sich so nach einem Toilettengang die Hände nicht mehr zu waschen. Einfach frische Handschuhe an - fertig.

Super Angebot



Als ich beim Preisevergleichen auf das oben abgebildete Angebot für einen Original-Siemens-Handyakku stieß, musste ich erst einmal frohlocken. Für gerade mal einen Cent bietet Amazon das Teil über einen seiner Subunternehmer an. Das sind ja nicht einmal zwei Pfennig! Leckofanni Wowibaui!

Ab damit in den virtuellen Einkaufskorb und zur virtuellen Kasse marschiert. Dort: Ernüchterung. 7,99 Euro Versand und Verpackung. Auch wenn das immer noch günstig zu sein scheint - So nicht! Schon aus Prinzip nicht.

Handy-Logo for free!!!

Sind Sie Besitzer eines Nokia 6210 Handy? Dann dürfen Sie sich nun freuen. Wenn Sie mir ihre Mobiltelefon-Nr. mitteilen (in den Kommentaren oder per Mail an wollsau[at]gmail[dot]com), erhalten Sie das von mir persönlich gestaltete original Pikas-Handy-Logo auf ihr Gerät. Und das Tollste: Es kostet Sie keinen einzigen Cent!

Ja, Sie lesen richtig. Das wunderschöne Logo ist garantiert wirklich völlig kostenlos und ohne weitere Verpflichtung. Kein Abo, keine Anrufe sogenannter "Meinungsforschungs-Institute", kein anschließender SMS-Werbe-Spam von unseriösen Partnervermittlungs-Agenturen, die Ihnen in Wirklichkeit irgendeinen nutzlosen Plunder andrehen wollen, kein Risiko! Versprochen. Einfach ein kleines Dankeschön von mir an die Leser meines Weblogs. Echt keine Hintergedanken. Großes Indianer-Ehrenwort mit Finger blutig pieksen und allem Pipapo. Na, ist das nicht ein einmaliges Angebot?

Jahreszeit

Wenn ich mal nicht weiß, welche Jahreszeit wir gerade haben, schaue ich in die einschlägigen Napfsülzen-Blogs. Der Herbst ist dieses Jahr ja weitestgehend abgefrühstückt, aber bald werden wir sicher ständig darüber informiert, in welchem verschissenen Kuhkaff es momentan schneeregnet, hagelt oder schneit. Komplett mit Konsistenz, Temperatur und Pegelstand der örtlich durchfließenden Pissbrühe.

Hey, Blondies, wir haben Web 2.0! Das Geräusch einer fallenden Schneeflocke man man bestimmt prima podcasten.

Ich freu' mich riesig drauf.

Tutorial: Hauptspeichererweiterung Thinkpad



Ausgangsituation:
Wir besitzen einen nicht mehr taufrischen Thinkpad (im vorliegenden Fall einen T23 mit 256M Hauptspeicher und 1Ghz-Prozessor). Das Betriebssystem (im vorliegenden Fall Ubuntu 6.06) läuft zwar, könnte aber schneller sein. Besonders bei speicherintensiven Programmen (im vorliegenden Fall Gimp 2.2) kommt es gelegentlich zu inakzeptablem Antwortzeitverhalten. Oder populärwissenschaftlich ausgedrückt: Die Kiste ist arschlangsam.

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Tutorial: Hauptspeichererweiterung Thinkpad



Ausgangsituation:
Wir besitzen einen nicht mehr taufrischen Thinkpad (im vorliegenden Fall einen T23 mit 256M Hauptspeicher und 1Ghz-Prozessor). Das Betriebssystem (im vorliegenden Fall Ubuntu 6.06) läuft zwar, könnte aber schneller sein. Besonders bei speicherintensiven Programmen (im vorliegenden Fall Gimp 2.2) kommt es gelegentlich zu inakzeptablem Antwortzeitverhalten. Oder populärwissenschaftlich ausgedrückt: Die Kiste ist arschlangsam.

Problemanalyse:
Die Prozessorfrequenz von 1Ghz reicht für den Einsatz als Internet-PC und freizeitorientierter Bildbearbeitungsmaschine aus, zumal anstatt des üblichen Windows XP das deutlich performantere Ubuntu-Linux installiert wurde. Problematisch ist die für Bildbearbeitung zu geringe Dimensionierung des Hauptspeichers. Eine Aufstockung um weitere 256M dürfte hier Abhilfe schaffen. Ein Thinkpad T23 verfügt über zwei SGRAM-Speicherslots. Schauen wir also mal nach, ob sich die 256M in unserem T23 aus zwei 128M-Speichermodulen oder einem 256M-Speichermodul zusammensetzt.

Zu dem Zweck entfernen wir alle Kabel von dem Gerät und drehen es um.



Des weiteren müssen wir den Akku (rot umrandet) entfernen. Das geschieht, indem man den Schieber (roter Pfeil) nach rechts bewegt und den Akku nach oben links wegklappt, indem man mit dem Daumen der linken Hand in die vorgesehene Mulde greift. Den Akku legen wir zu Seite.



Danach lösen wir die auf dem nächsten Bild rot umrandete Schraube mit einem passenden Werkzeug. Ich benutze dazu mein good ol' Schweizer Offiziersmesser, mit dem ich traditionell einen Großteil meiner Computerbasteleien durchführe.



Wenn wir die Abdeckung nun vorsichtig abnehmen, offenbart sich das Speichergekröse.

Wenn es so aussieht wie bei mir, haben Sie Glück. Die 256M sitzen auf einem Speicherbaustein; der zweite (untere) SGRAM-Slot ist noch frei. (Auf dem Foto kann man das leider nicht so deutlich erkennen.)



Sollten bei Ihnen beide Slots belegt sein, müssen Sie eine Entscheidung treffen. Endweder besorgen Sie sich gleich zwei neue (oder gebrauchte) 256M-Speichermodule und verscherbeln hinterher die beiden alten 128M-Module bei Ebay, oder Sie versuchen es erstmal mit nur einem 256M-Module und erweitern nur auf insgesamt 384M. Das ist letztenendes eine Frage des Bugets.

Ich muss mir mein Herz nicht mit derartigen Überlegungen schwer machen und nehme das zuvor auf dem Gebrauchtteile-Markt erworbene Original-IBM-Ersatzteil zur Hand.



Dieses schieben wir vorsichtig leicht schräg in den unteren Slot ein, wobei wir darauf achten, dass das Modul bis zum Anschlag im Slot steckt.



Mit den beiden seitlichen Blechbügeln wird das Modul arretiert.



Das war's. Jetzt schrauben wir die Kiste in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen, schließen alle Kabel wieder an und drücken den Power-Knopf.

Beim Booten hüpfen wir mittels F1-Taste ins BIOS und checken die Systemangaben.



Genau so wollten wir das haben. Falls bei Ihnen jetzt immer noch 256M steht, haben Sie etwas falsch gemacht, oder man hat Ihnen ein defektes Speichermodul angedreht. Viel Glück beim Umtausch. Im Ernst: der häufigste Fehler ist, dass man das Modul nicht tief genug in den Slot geschoben hat.

Ansonsten: Viel Spaß mit dem neuen Speicher. Bei mir hat's echt was gebracht.

Du

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Kommentare

hätte ich jetzt...
Hey, meint ihr nicht eher, das ne Art Turm, sprich...
Jonas (Gast) - 16. Nov, 09:43
Um mal mit dem alten...
Um mal mit dem alten Fußball-Philosophen Franz...
pikas - 2. Nov, 20:53
das war ja mal verhältnismäßig...
das war ja mal verhältnismäßig einfach....
timanfaya - 2. Nov, 17:32
Klarer Fall: Geheimes...
Klarer Fall: Geheimes Raumfahrtzentrum Bratislava -...
Orinoko_jim (Gast) - 2. Nov, 14:16
Ich will gar nicht an...
Ich will gar nicht an das Geld denken, das in solche...
Kratzbürste - 13. Okt, 14:00
... ich bin sicherlich...
... ich bin sicherlich zu doof für beides.
timanfaya - 6. Okt, 13:56
Das kann ich, was mich...
Das kann ich, was mich betrifft, nur bestätigen.
pikas - 6. Okt, 09:37

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